PersonenDarsteller
DulioPierre Brice
AkikoAkiko Wakabayashi
Oktavia ColasantoMarisa Merlini
Armando PifferiMemmo Carotenuto
Anita ColasantoVicky Ludovisi
ToscaValeria Fabrizzi
EgistoAndrea Checchi
Pierre Brice in:

Akiko

Allgemeine Daten
Filmgenre KomödieDauer 95 - 124 min
Produktions-firmaLux-Peg, RomFarbes/w
Ursprungs-
land
ItalienErst-
aufführung
01.12.1961
Technische Daten
Drehbuch Guiseppe Mangione nach einer Idee von Luigi Filippo D'Amico, Ugo Guerra, Gaspare CataldoRegieLuigi Filippo D'Amico
ProduktionAldo PomiliaMusikTeo Usuelli
Kamera Alfio ContiniBautenCarlo Egidi
Filminhalt
Die halbjapanische Tochter Akiko schneit plötzlich Oktavia Colasante, die italienische Ehefrau ihres verstorbenen Vater Paul, ins ehrenwerte Haus. Nie wieder hatte Oktavia mit ihren Kindern Serge und Anita von Paul gehört - eben bis zu diesem Tag! Oktavia ist fassungslos, doch ihr bleibt nichts anders übrig, als den wohlerzogenen Fehltritt in ihr Haus in Roms Stadtviertel Trastevere aufzunehmen. Die reizvolle Akiko erobert schnell die Herzen ihrer neuen Verwandtschaft und auch das von Armando, der Bruder Octavias, der die Naivität Akikos für seine dubiosen Geschäfte zu nutzen weiß. Doch die Beute aus diesem zweifelhaften Geschäft wird ihr von dem sympathischen Spitzbuben Dulio wieder abgejagt. Da Akiko den charmanten Filou nicht vergessen kann, besucht sie ihn in seiner Wohnung. Dulios Freundin Tosca überrascht die beiden und sorgt für einen handfesten. Für Akiko hat dieses schlimme Folgen, den Oktavia jagt die "Schande" aus dem Haus. Doch die "Schande" findet schnell eine Anstellung als Dolmetscherin. Akiko kann ihren Dulio nicht vergessen und landet beim Wiedersehen prompt im nächsten Polizeirevier. Zwar bewahrt sie den leichtsinnigen Burschen vor den schwedischen Gardinen, aber um sie steht es schlecht. Oktavia jedoch löst mit dem Geld, welches ihr der Weinhändler Egisto gegeben hat, als sie diesen zu heiraten verspricht, Akiko aus und Akiko kehrt reumütig ins Haus Colasante zurück. Aber Dulio geht ihr nicht mehr aus dem Sinn.

Alljährlich tragen die jungen Männer vor dem Haus Colasante einen Ringkampf aus, bei dem dem Sieger 100.000 Lire winken. Dulio ist seit einigen Jahren der unbestrittene Favorit. Doch dieses Jahr fordert ein junges Mädchen den bisher Unbezwungenen zum Kampfe heraus. So stehen sich Dulio und Akiko, die eine Judomeisterin ist, was Dulio allerdings nicht ahnt, im Ring gegenüber. Zweimal, dreimal, nein mehrmals muss Dulio zu Boden. Und nun wirft sie ihm sogar aus dem Ring, während die Zuschauer vor Begeisterung toben. Doch Akiko beweist Dulio wieder ihre Liebe, in dem sie sein Gesicht als Kämpfer wahrt. Nun wird sich Dulio wohl überlegen müssen, sein bisher leichtfertiges Leben aufzugeben. Denn dieses ist er seiner Frau schuldig!
Hintergrund
GeFür die 1941 geborene Japanerin Akiko Wakabayashi, die in ihrem Heimatland durch 12 Filme bereits ein Star war, war diese volksstückhaft-redselige Komödie, die auch ihren Namen trägt, ihr zweites europäisches Engagement. Weitere Rollen in den populären Godzilla-Filmen oder in "Dragora, das Weltraum-Monster" folgten. Durch ihre Rolle als James-Bond-Girl in "Man lebt nur zweimal", mit der sie ihre Leinwandkarriere dann auch beendete, wurde sie weltbekannt.

Interessierte können während einer Berlinreise in der Mediothek des Sprachenzentrums der Humboldt-Universität das Video "Akiko" mit der Nummer D 346 in italienischer Sprache entleihen.