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© 2000 - 2012 Dr.-Ing. Martina Schneider
for Pierre Brice
Impressum |
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| Personen | Darsteller |
| Pierre Guilhem |
Pierre Brice |
| Naï |
Catherine Rouvel |
| Fähnrich |
Louise Velle |
| Bourquin |
Jacques Degor |
| Direktor der Arena |
Jacques Dacqmine |
| Samuel |
Jean Galland |
| Banderillero |
Bernard Rodriquez |
| Picador Eduro |
Pierre Maguelon |
| Gilou |
Sylvie Romano | |
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Pierre Brice in:Die Reue des Pierre Guilhem |
| Allgemeine Daten |
| Filmgenre |
Melodrama | Dauer |
90 min |
| Vertrieb |
Progress Film |
Farbe | ++ |
Ursprungs- land |
Frankreich |
Erstauf- führung |
DDR: 03.07.1969 |
| Technische Daten |
| Musik |
Alphonse Stallaert | Regie |
Jean de Nesle, Frédérique Hebrard |
| Produktion |
O.R.T.F./LIP | Drehbuch |
Jean de Nesle |
| Kamera |
Georges Leclerc | Ausstattung | André Ciccalini, Yvonne Sassinot |
| Filminhalt |
| 1909, in der Camarque: Tag der Corrida in Arles. In der Arena findet der ehemalige Guardian Pierre Guilhelm sein
Lieblingspferd "Paon" überraschend wieder,
das er einst verkaufte. Als Schindmähre mit schweren
Verletzungen steht das schöne Tiere vor ihm. Es wird
den nächsten Einsatz vor dem Stier nicht überleben.
Reue erfasst ihn und für einen lächerlich hohen
Preis kauft er es zurück. Mühevoll pflegt er
es gesund. Durch seinen wiedergefundenen Freund erwacht
in ihm jedoch erneut die mühsam verdrängte Sehnsucht
nach seiner Heimat - der Camarque. Einst hat er sein Leben
als Gardian aufgeben, um mit seiner Geliebten Naï
in der Stadt zusammenzuleben. Er hat Arbeit bei der Eisenbahn
gefunden. Aber kann ein Guardian das Leben, welches er
geführt hatte, vergessen? Naï kann und konnte
zu Pierres naturverbundenem Leben und zu der eigenartigen
Landschaft, in der er aufgewachsen ist, kein Verhältnis
finden. Sie vermisst den Komfort und die Bequemlichkeit
des Stadtlebens. Zwei unterschiedliche Gewohnheiten stoßen
hier krass aufeinander. Aber Pierre widersteht den Ruf
nach seiner Heimat nun nicht mehr und er findet durch
Paon die Kraft, Naï zu verlassen und mit seinem Pferd
an seinen Geburtsort zurückzukehren. |
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| Hintergrund |
Nach dem Roman von Jousé
d'Arband "Lou Regret de Pïere Guilhem"
entstand im Frühjahr 1967 in der französischen
Camarque, jener Landschaft, welche das Gesicht des Rhône-Deltas
entschieden prägt, der gleichnamige Farbfilm. Die
bittersüße Liebesbeziehung eines Gardians,
eines Viehhüters der Camarque, tritt zugunsten der
Beziehung Mensch/Pferd in den Hintergrund. Der weiße
Schimmel "Le Paon" als markantes Wahrzeichen
der Camarques wird zum Symbol tiefen Heimatempfindens.
Europas größtes Naturschutzgebiet, der "Plan
du Bourg", mit seinen weißen Pferden, rosigen
Flamingos, weißen strohbedeckten Lehmhütten,
sumpfigen Wiesen, flachen Tümpeln, den Salzsteppen
und den weniger reizvollen Mückenschwärmen diente
als Kulisse. "Die Reue des Pierre Guilhem" bescherte
uns die wohl schönsten Aufnahmen von Pierre Brice,
in der traditionellen Aufmachung eines Gardians mit Schlapphut,
buntkariertem Hemd und dem dreigezackten Spieß.
Junge Stiere, einem nach den anderen im Galopp von seiner
Herde zu lösen und ihm mit einem Eisen das Signum
seines Besitzers einzubrennen, musste Pierre Brice wie
auch die Geschicklichkeitsspiele mit den Stieren - "Jeux
des Toros" unter Aufsicht echter Gardians erlernen.
Der ursprünglich nur für das französische
Fernsehen, wo er am 20. Januar 1968 ausgestrahlt wurde,
produzierte Film, kam nur in der DDR, Schweiz und in Belgien
in die Kinos. Vertrieben wurde er von dem VEB Progress-Filmverleih,
der sich auf für die Synchronisation in den DEFA-Studios verantwortlich zeigte.
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