| Produktion |
Rialto Film Preben Philipsen
Film-produktion und Filmvertrieb GmbH Jadran Film, Zagreb |
Drehzeit |
04.04.1966 bis 08.06.1966 |
| Sprecher Winnetou |
Thomas Eckelmann | Atelier-aufnahmen |
CCC-Studio, Berlin-Spandau Behelfsatelier Bibinje bei Zadar |
| Starfotos |
Lothar Winkler | Presse-/Verleih-fotos | Gerd-Victor Krau, Karl Reiter |
| Außen-aufnahmen |
Jugoslawien: Radmanove Mlinice bei Omis, Solin bei Split,
Rastevic bei Benkovac, Zrmanja-Canyon bei Obrovac, Prezed-Paß bei Obrovac |
| Uraufführung |
17.08.1966: Stuttgart
19.08.1966: Lichtburg in Essen 27.07.1984: DDR |
| TV-Erstaus-strahlung |
26.12.1975: ORF - Österreich 15.09.1985: SAT 1 25.08.1984: DDR |
| Drehbuch |
Fred Denger mit Manfred Barthel |
Musik |
Martin Böttcher |
Mit "Winnetou und
das Halbblut Apanatschi" kehrte Produzent Horst Wendlandt
zum alten Erfolgsgespann und -rezept zurück. Winnetou
bekam als Partnerin dieses Mal die damals noch unbekannte
Uschi Glas, für die es erste große Filmrolle war. Obwohl
auch dieser Karl-May-Film nicht mehr an die Erfolge der
Winnetou-Triologie anknüpfen konnte, war er für die Constantin
Film der erfolgreichste Film der Saison 1966/1967.
Die Dreharbeiten standen von Beginn an unter einem schlechten
Stern. Als Regisseur wurde zunächst Paul May verpflichtet,
der allerdings den Zeitplan der Dreharbeiten nicht einhalten
konnte. Als Retter in der Not erwies sich dann Harald
Philipp, was aber zur Folge hatte, dass alle schon abgedrehten
Szenen nachgedreht werden musste. Denn sie gefielen dem
Regisseur nicht. Ein plötzlich auftretender Sommersturm
- Bora - zerstört die gerade für etwa 200.000,- Euro aufgebaute
Western-Stadt Rocky Town. Für die Aufnahmen musste sie
dann ein zweites Mal aufgebaut werden. Mit Hand anlegen
beim Löschen mussten dann kurze Zeit später auch Pierre
Brice und Lex Barker, um sie zum zweiten Male vor der
Zerstörung zu bewahren.
Die Crew wohnte während der Dreharbeiten in dem gerade
neu erbauten Ferienparadies Crvena Luka an der Adria.
Jeden Morgen ging es von dort um 6.15 Uhr in einer großen
Fahrzeugkolonne, bestehend aus 6 Lastwagen, 2 Busen, 7
Kombis und 23 Personenwagen zu den entlegenen Aufnahmeorten
im Gebirge.
Uschi Glas:"Ich fand Pierre
sofort sympathisch. Er ist sehr kultiviert, gescheit und
ungeheuer belesen. Pierre klatscht nicht. Man kann sich
ihm anvertrauen. Er kann sehr still, sensibel und in sich
gekehrt sein. Oberflächlich ist er nie. Durch eine unbedachte
Bemerkung kann er schnell verletzt werden. Als Kollege
ist Pierre wunderbar!"
Pierre Brice: "Harald Philipp rief: Ruhe! Wir (Lex
Barker, Ralf Wolter und ich) standen würdig am Grabe des
ermordeten Vaters von Apanatschi, als mein kleiner brauner
einjähriger Dackel Ondine sich an meine Beine schmiegte.
Die Szene war hin. Ondine hatte sich losgerissen. Ich
nehme sie an jedem Drehtag mit. Es war das erstemal, dass
sie direkt in die Aufnahme lief. Sie ist sonst sehr diszipliniert.
Sie muss eben einen Anfall übermächtiger Sehnsucht bekommen
haben!" 
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