| Produktion |
Rialto Film Preben Philipsen
Film-produktion und Filmvertrieb GmbH Jadran Film
Société Nouvelle de Cinématographie Atlantis Film S. p. A. |
Drehzeit |
10.08.1964 bis 15.10.1964 |
| Sprecher Winnetou |
Thomas Eckelmann | Atelier-aufnahmen |
CCC-Studio, Berlin-Spandau |
| Starfotos |
Lothar Winkler | Presse-/Verleih-fotos |
Gerd-Victor Krau, Karl Reiter |
| Außen-aufnahmen |
Jugoslawien: Grobnik Polje bei Rijeka, Platak bei Rijeka, Starigrad-Paklenica, Mali Alan bei Obrovac, Krka-Fälle bei Skradin,
Roski-Fälle bei Drnis, Vrlika |
| Uraufführung |
08.12.1964: München im Mathäser-Filmpalast
23.03.1984: Kinos der DDR |
| TV-Erstaus-strahlung | 01.10.1974: ZDF 06.05.1985: DDR |
| Auszeichnung | Goldene Leinwand 1965: mehr als 3 Mio. Besucher |
| Drehbuch |
Eberhard Keindorff, Johanns Sibelius, Harald G. Petersson
mit Manfred Barthel | Musik | Martin Böttcher |
Mit einem
neuen Karl-May-Helden wartete "Unter Geiern" auf. Der
damals 51jährige Hollywood-Mime Stewart Granger kam gleich
mit zwei Koffern voll Western-Ausstattung zu den Dreharbeiten
nach Yugoslawien. Das Kostüm für seinen Old Surehand sollte
so authentisch wie möglich sein. Partnerin von Pierre
Brice war Elke Sommer, mit der er bereits 1961 zusammen
den Film "Sie nennen es Liebe" von Max Pechas gedreht
hatte, gelangte durch das Produzenten-Arrangement, dem
auch die Entstehung von "Old Shatterhand" zu verdanken
war, zu ihrer Rolle als Annie. Obwohl Elke Sommer bereits
für den amerikanischen Markt drehte, erhielt Old Sure
Stewart Granger mit 75.000 Dollar damals die höchste
Gage, die ein Karl-May-Darsteller erhielt.
Abenteuerliche Straßenverhältnisse zu den abgelegenen
Tälern in der Küstenregion und die ungünstigen Klimaverhätnisse
mit Tagestemperaturen bis 45° C und kalte Nächte setzen
nicht nur dem Material zu. Auf den langen kurvenreichen
Fahrten zu den einzelnen Drehorten kam es immer wieder
zu Unfällen mit Personen und den Produktions-Autos.
Das Drehen eines Karl-May-Films wurde so zu einer Material-Schlacht
und der Arzt im Drehstab zum Mittelpunkt.
Erwin Gitt, Herstellungsleitung
von "Unter Geiern":"Die Erfahrung lehrt, dass das
Einzige, was man nach der Beendigung eines Karl-May-Films
für den nächsten Karl-May-Film wiederverwenden kann, die
Schauspieler sind. Kostüme und Requisiten bleiben zum
großen Teil ramponiert auf der Strecke. Pierre Brice verschleißt
pro Film zwei Filmkostüme. Die Lebensdauer der Silberbüchse
beträgt 3 Filme."
|