|
 |
All rights reserved.
© 2000 - 2012 Dr.-Ing. Martina Schneider
for Pierre Brice
Impressum |
 |
| | | |
|
| Personen | Darsteller |
| Winnetou |
Pierre Brice |
| Old Surehand |
Stewart Granger |
| Ölprinz |
Harald Leipnitz |
| Lizzy |
Macha Méril |
| Richard Forsythe |
Mario Girotti |
| Frau Ebersbach |
Antje Weisgerber |
| Campbell |
Walter Barnes |
| Old Wabble |
Paddy Fox |
| Kantor Hampel |
Heinz Erhardt | |
|
|
|
|
|
|
|
|
| | | |
 |
|
Der Ölprinz Verleihtitel
|
Parmi les vautours
oder Winnetou et l'Appat de l'Or noir (B, F) Winneou
en de Zucht naar zwaart Goud (B) Petrolejovy Princ (CSSR)
Olien Flammer over Arizona (DK) Al Asalto de los Apaches
(E) Rampage at Apache Wells (GB, USA) Danza di Guerra per Ringo (I)
Apache Wells (S) Kralj petroleja (YU) A Flechas y Fuego (Mexiko)
|
Allgemeine Daten
|
| Produktion |
Rialto Film Preben Philipsen
Film-produktion und Filmvertrieb GmbH Jadran Film |
Drehzeit |
28.03.1965 bis 31.05.1965 |
| Sprecher Winnetou |
Thomas Eckelmann | Atelier-aufnahmen |
CCC-Studio, Berlin - Spandau, Berliner Union-Film, Berlin |
| Starfotos |
Lothar Winkler | Presse-/Verleih-fotos |
Gerd-Victor Krau, Karl Reiter |
|
| Außen-aufnahmen | Jugoslawien: Zupci bei Trebinje, Cetina-Fluß bei Trilj, Vrlika, Perucko jezero bei Vrlika, Radmanovemlinice bei Omis |
| Uraufführung |
25.08.1965: München im Mathäser-Filmpalast
12.08.1983: Kinos der DDR |
| TV-Erstaus-strahlung |
05.11.1974: ZDF 05.01.1985: DDR |
| Auszeichnung |
Goldene Leinwand 1966: mehr als 3 Mio. Besucher |
Technische Daten
|
| Drehbuch |
Fred Denger und Harald Philipp
mit Manfred Barthel | Musik |
Martin Böttcher |
| Regie |
Harald Philipp |
Kostüme |
Irms Pauli |
| Kamera |
Heinz Hölscher |
Pyrotechnik |
Erwin Lange, Nikola Vujasinovic
 |
Hintergrund
|
"So muss
sich Gefrierfleisch anfühlen", meinte Pierre
Brice mit Galgenhumor bei den Aufnahmen, in denen Winnetou
Frau Ebersbach, Richard, Lizzy und Kinder von einem Floss
zu retten hatte. Es war Frühjahr und der Fluss Cetina
hatte sich in ein reißendes Wildwasser mit einer
durchschnittlichen Wassertemperatur verwandelt.. Die wärmenden
Tauchanzüge unter den Kostüme konnten bei den
Großaufnahmen nicht getragen werden, da man sie
sehen konnte. Pierre Brice verzichtete aus diesem Grund
bei den täglichen Drehs von drei Stunden auf die
Schutzanzüge und fror somit am stärksten. Pierre
Brice zog sich zudem am rechten Zeigefinger eine Quetschwunde
zu, die bandagiert werden musste. Aus diesem Grunde verwendete
er seine Silberbüchse nicht, sondern einen Tomahawk
mit Friedenspfeife, hinter deren Perlenstickerei er seinen
Finger verbergen konnte. Für die weiteren Aufnahmen
auf dem reißenden Fluss wurden allerdings Stuntmen
eingesetzt. Auch die Einstellungen mit Winnetou im Wildwasser
wurden zunächst mit einem Double im Winnetou-Kostüm
gedreht. Später ließ man die Hauptakteure ins
Berliner Atelier kommen. Vor einer riesigen Leinwand,
auf der die Floßfahrt ohne Darsteller ablief, wurde
ein Wasserbassin errichtet, auf der ein Floß schwamm.
Damit es echt wirkte, spritzte man den Hauptakteuren mit
Schläuchen Wasser ins Gesicht.
Es gab aber auch angenehme
Zeiten: Pierre Brice, Macha Meril und Mario Girotti alias
Terence Hill waren ein Herz und eine Seele, insbesondere
wenn sie Skat spielten. Mit Macha Meril verstand sich
Pierre Brice besonders gut. Sie kochten gemeinsam. Pierre
entpuppte sich dabei als Spaghetti-Meister, Macha als
Soßenkönigin.
"Der Ölprinz" war der erste Karl-May-Film,
bei dem wirklich massiv Filmszenen auf den vorangegangenen
Karl-May-Filmen eingeschnitten wurden. So profitierte
man beim Ölbrand von den Szenen des Ölbrandes
von New Venango aus "Winnetou II". Die Kulissen
aus "Old Shatterhand" formierten sich zu der
Westernstadt Chinla.
Pierre Brice: "Der Weg
zum Aufnahmegeländer war 65 km weit. Diese tägliche
An- und Abreise waren auf die Dauer kein Honigschlecken.
Außerdem gab es nur kalt zu essen. Jeden Tag dasselbe
belegte Brötchen, eventuell Obst. Und dieses mir,
der ich so für eine gute warme Küche schwärme!"

|
|
| |