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All rights reserved.
© 2000 - 2012 Dr.-Ing. Martina Schneider
for Pierre Brice
Impressum |
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| Personen | Darsteller |
| Winnetou |
Pierre Brice |
| Old Shatterhand |
Lex Barker | | Cornel Brinkley |
Herbert Lom |
| Fred Engel | Götz George |
| Ellen Patterson | Karin Dor |
| Lord Castlepool |
Eddi Arent | | Mrs. Buttler |
Marianne Hoppe | | Sam Hawkens |
Ralf Wolter | |
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Der Schatz im Silbersee
Verleihtitel
| Le Trésor
du Lac d'Argent (B, F) De Schat in het Zilvermeer
(B, NL) Poklad na Stribrnem Jezere (CSSR)
Poklad na Striebornom Jazere (CSSR) Katten i Soelvsoen
(DK) El Tresoro del Lago de la Plata (E, RCH)
The Treasure of Silverlake (GB, USA) Il Tresoro
del Lago d'Argento (I) O Tresouro do Lago de Prata
(P) Skarp w Srebrnym Jeziorze (PL) Skatten
i Silversjön (S) Blago U Srebrnom Jezeru (YU)
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Allgemeine Daten
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| Produktion |
Rialto Film Preben Philipsen
Film-produktion und Filmvertrieb GmbH Jadran Film
Société Nouvelle de Cinématographie |
Drehzeit |
06.08.1962 bis 01.10.1962 (Außenaufnahmen)
03.10.1962 bis 06.10.1962 (Atelier) |
| Sprecher Winnetou |
Herbert Stass | Atelier-aufnahmen |
Piran-Studios, Piran Jadran-Studios, Zagreb |
| Starfotos |
Lothar Winkler | Presse-/Verleih-fotos |
Gerd-Victor Krau, Karl Heinz Vogelmann, Klaus Collignon |
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| Außen-aufnahmen |
Jugoslawien: Grobnik Polje bei Rijeka, Plitwitzer Seen, Starigrad-Paklenica, der Zrmanja-Canyon bei Obrovac |
| Uraufführung |
12.12.1962: Stuttgart im Universum, 31.05.1984: Kinos der DDR |
| TV-Erstaus-strahlung |
12.02.1974: ORF 1 23.04.1974: ZDF 01.01.1983: DDR 1 |
| Auszeichnung |
FBW-Prädikat: wertvoll Spielfilmprämie des BMI: 200.000 DM
Goldene Leinwand 1964: mehr als 3 Mio. Besucher Bambi 1964: geschäftlich erfolgreichster
deutscher Film 1963 |
Technische Daten
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| Drehbuch |
H. G. Petersson mit Piet ter Ulen (Gerhard F. Hummel) |
Musik |
Martin Böttcher |
| Regie |
Dr. Harald Reinl | Kostüme |
Irms Pauli |
| Kamera | Ernst W. Kalinke |
Pyrotechnik |
Erwin Lange
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Hintergrund
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Mit der
Uraufführung des "Schatz im Silbersee"
startete am 12. Dezember 1962 in Stuttgart der erste deutsche
Western der Nachkriegszeit, der den amerikanischen Western
nicht imitierte, sondern durch die romantische Vorlage
der Buchromane des Schriftstellers Karl May eine eigene
Mischung aus romantischen Märchen und amerikanischen
Westen schuf. Der am 9. Oktober 1986 von seiner Ehefrau
erstochene Regisseur Dr. Harald Reinl, der mit seinen
Edgar-Wallace-Filmen seinen sicheren Instinkt für
den Geschmack der breiten Masse der 60er Jahre bewies,
bemerkte zu dem zweiterfolgreichsten deutschen Film (neben
dem "Schuh des Manitu" von M. Helbig) der Nachkriegszeit:
"Es muss spannend, die Zuschauer gefesselt sein.
Das ist wichtiger als eine reine authentische Nacherzählung."
Die Mixtur aus idealer Besetzung der Heldenfiguren Old
Shatterhand und Winnetou mit Lex Barker und Pierre Brice,
der wilden Landschaft Jugoslawiens (heute Kroatien) und
der Evergreens von Martin Böttcher zeigten ihre Wirkung.
Das farbige Breitwandspektakel war lange Zeit der erfolgreichste
deutsche Film seit 1945, wurde in über 60 Länder
gezeigt, lief bei den Filmfestspielen in Moskau und zog
in Polen sowie in der damaligen CSSR sein Publikum in
den Bann. Er wurde 1963 in Paris uraufgeführt und
gelangt sogar 1965 in die USA. "Der Schatz im Silbersee"
ist eine deutsche Filmlegende und die Presse jubelte:
"Pierre Brice ist schuld daran, dass wir alle von
einem Winnetou-Bacillus angesteckt wurden!".
Für die Außenaufnahmen hatten sich Horst Wendlandt
und Partner schon frühzeitig für Jugoslawien
als Partner entschieden. Die Jadran Film GmbH stellte
nicht nur die Landschaft, sondern auch die 3000 Komparsen
(Banditen und Indianer), 150 Pferde, die Bauten und die
Kaskadeure zur Verfügung. Um die Indianer fachgerecht
auszustatten, hatte man schon vorzeitig deutsche Indianerclubs
und die Werkstätten der Karl-May-Festspiele Bad Segeberg
mit der Fertigung der perlenbestickten Kostüme beauftragt.
Der Henrystutzen, der Bärentöter und Winnetous
Silberbüchse entwarf man nach den Waffen von Karl
May, die er nachträglich hatte anfertigen lassen.
Lex Barker trug seinen echten Navajo-Gürtel. Nur
die Adlerfedern entpuppten sich als Schwanenfeder und
die Bären- als Schafsfelle. Den Jagdrock Winnetous
entwarf Kostümbildnerin Irms Pauli, bevor ein geeigneter
Winnetou-Darsteller gefunden war. Auch die ersten Filmeinstellungen
des insgesamt 1,85 Mio. Euro teuren Films begannen bereits.
Man konzentrierte sich daher auf den Zweikampf zwischen
Old Shatterhand und dem Häuptling der Utahs. Die
zufällige Zusammenkunft im Juli 1962 auf der Dachterrasse
des Hotels Hilton in Berlin zwischen Horst Wendlandt und
dem bis dato in Deutschland nahezu unbekannten Franzosen
Pierre Brice ist bereits Legende. Ein großes Handicap
gab es noch: Pierre Brice konnte nicht reiten!. Während
Pierre Brice in Rom seine Rolle lernte, stritt man sich
noch über Winnetous Haarlänge. Sollte Winnetou
einen Haarschopf haben wie Karl May Winnetou, gezeichnet
von Sascha Schneider? Aber schnell war klar, dass Winnetou
nur wie Pierre Brice aussehen konnte.

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